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Losung Sonntag, 03. Mai 2026

Gideon sprach zu dem HERRN: Hab ich Gnade vor dir gefunden, so mach mir doch ein Zeichen, dass du es bist, der mit mir redet.

Richter 6,17

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Losung Sonntag, 03. Mai 2026

Gideon sprach zu dem HERRN: Hab ich Gnade vor dir gefunden, so mach mir doch ein Zeichen, dass du es bist, der mit mir redet.

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Losung Sonntag, 03. Mai 2026

Gideon sprach zu dem HERRN: Hab ich Gnade vor dir gefunden, so mach mir doch ein Zeichen, dass du es bist, der mit mir redet.

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Auf ein Wort

Wenn ich so schon über Jahre gelegentlich das „Wort zum Sonntag“ verfasse und auch einen aktuellen Bezug versuche herzustellen, so muss ich feststellen, dass es mit dem Chaos und den Irritationen in der Welt immer noch Steigerungen zu geben scheint. Vielfach kommt man heute aus dem Kopfschütteln bei so manchem Vorgehen in der kleinen und großen Welt kaum noch heraus: Viele Kriege und neue Regelungen, eingeschlagene neue Wege bei denen man kaum nachvollziehen kann, dass diese überhaupt ernsthaft gemeint und sinnvoll sein können.

"Abwärtstrend mit immer größer werdenden Problemen"

Mit der Krisenmüdigkeit aus den Geschehnissen der letzten Jahre schwappen viele Mitmenschen heute in eine Grundstimmung der Resignation, mangelnder Motivation, Erschöpfung, Angst  vor der Zukunft und Ratlosigkeit. Eine Spirale des Abwärtstrends mit immer größer werdenden Problemen scheint sich aufzutun und man sieht kaum Hoffnung, diese stoppen zu können und eine entgegengesetzte Bewegung in Gang bringen zu können.

"Duft der Blüten und des frischen Grases tief einatmen"

Dabei lädt der „Wonnemonat Mai“ eigentlich zu etwas anderem ein: Der Winter liegt hinter uns, auch in Cuxhaven hoffen wir nun auf mehr Sonne und Wärme – und die ersten Boten neuen Lebens und eines Neuanfangs sind unübersehbar in den Parks und Gärten. Es wird grün, Blühpflanzen scheinen sich mit ihren Farben überbieten zu wollen, wir dürfen uns auf schöne Tage im Frühjahr und Sommer freuen. Endlich wieder raus im T-Shirt, den süßen Duft der Blüten und des frischen Grases tief einatmen, Helligkeit vertreibt die dunklen Winterwolken – alles wird abgestaubt und gesäubert, was auch manchmal für unsere aufgescheuchten Seelen gut wäre.

"Gott lädt uns zu einem ,Dennoch' ein"

Genau da stimmt auch der morgige Sonntag „Kantate“ mit ein, in dem er in alter Tradition aus Psalm 98,1 einlädt zu: „Singet dem Herrn ein neues Lied!“ Bei so manchen Geschehnissen um uns herum ist uns kaum zum Singen zumute – dennoch sollten wir gerade das tun. Gott lädt uns aus seiner guten und hoffnungsvollen Schöpfung heraus zu einem „Dennoch“ ein – gerade jetzt. Singen vertreibt Ängste, Singen holt uns aus dem Tief und lässt uns schauen auf das, was uns jeden Tag trotzdem immer wieder neu geschenkt wird – und es ist jeder Tag ein Neuanfang, das Alte hinter sich zu lassen und nach vorne zu schauen.

"Geh aus mein Herz, und suche Freud..."

Dass es immer wieder grün und bunt wird, ist ein hoffnungsvolles Zeichen, dass es nicht so bleiben muss wie es ist. Vor 400 Jahren hat Paul Gerhardt schon gedichtet: „Geh aus mein Herz, und suche Freud, in dieser schönen Sommerzeit“ – die nun vor uns liegt und mit dem Frühling einen Startpunkt setzt. Also am besten alle Smartphones, Nachrichtenblätter und sozialen Medien mal in die Ecke legen und das Gute suchen, was es nun wieder neu zu entdecken gibt.

"Gehen Sie mal auf Entdeckungsreise"

Es lohnt sich, das gesamte Lied von Paul Gerhardt mit seinem weit gespannten Bogen vollständig zu lesen und zu singen – so kann sich auch bei mir neue Hoffnung stark machen. Gehen Sie mal auf Entdeckungsreise bei einem bunten Mai-Spaziergang mit Blüten und Düften und erinnern sich gerne an die hoffnungsvollen Worte, die uns aus so manchem Grau vertreiben können. „Geh aus, mein Herz und suche Freud in dieser lieben Sommerzeit an deines Gottes Gaben; schau an der schönen Gärten Zier, und siehe, wie sie mir und dir sich ausgeschmücket haben!“

Jörg Peters, Diakon und Leiter der Hospizgruppe Cuxhaven

Weiterlesen: alle Kolumnen "Auf ein Wort"

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Evangelisch-lutherischer Kirchenkreis Cuxhaven-Hadeln
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